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Kegelrobben auf Helgoland

Ich besuchte die Insel Helgoland, um die hier lebenden Kegelrobben beobachten und fotografieren zu können. Grundsätzlich sollen die Bilder für sich sprechen, der Text soll lediglich noch einige Hintergrundinformationen vermitteln.

Die Inseln

Die Hauptinsel Helgoland und die dazugehörige Nebeninsel Düne sind Hochseeinseln in der Nordsee. Während Helgoland hauptsächlich aus leuchtend rotem Buntsandstein besteht, deutet bei der Nebeninsel Düne der Name schon auf dessen Hauptmerkmal hin.

Die Inselbewohner

Im Frühjahr und Sommer sind nebst Seehunden auch 100'000-e Seevögel zu beobachten. Im Spätherbst kehren immer wieder Kegelrobben an die Strände der Insel Düne zurück und bringen hier ihre Jungen zur Welt. Die Jungtiere bevorzugen es in der Regel im Schutze der Dünen zu übernachten, ehe sie dann bei Tagesanbruch den Weg ans Meer "unter den Bauch" nehmen. Nach 3-4 Wochen verlieren die Baby Robben ihr flauschig weisses Fell und machen danach ihre ersten Schwimmversuche. Wenn das passiert, sind am Strand büschelweise Fellhaare zu finden. Das Wetter ist das ganze Jahr über sehr wild und rau und der andauernd wehende Wind fegt hier nicht selten in Orkanstärke über die Insel.

Die Geburtszeit ist auch gleichzeitig die Paarungszeit. In Bullenkämpfen werden die Machtverältnisse klargestellt. Das endet nicht selten auch blutig. Auch während des Paarungsakts wird gebissen und gerauft - jedoch "zärtlich und liebevoll". Krähen machen den Robben das Leben schwer indem sie die grossen Meeressäuger in den Schwanz beissen. Dass diese Krähen-Gewohnheit für die Robben schmerzhaft ist, zeigt das Bild der in einer Tausendstelsekunde aus dem Schlaf hochgeschreckten Robbe (und die Nebelkrähe steht völlig "unschuldig" daneben...). Das darauf folgende Bild dokumentiert, wie sehr die Kegelrobben die Assfresser fürchten und so immer wieder nach den Krähen schnappen... Grundsätzlich sind Robben aber friedliche Tiere die nach einem gemütlichen Bad an den Strand zurückkehren und sich dann genüsslich den wärmenden Sonnenstrahlen entgegen strecken. Sie versuchen tagsüber soviel Wärme wie möglich speichern zu können, ehe dann die eisig kalte Nacht hereinbricht. Entlang der Inselstrände sind nebst den Robben auch immer wieder Watvögel anzutreffen.

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